2014-03-23 - Keltische Brioches, von Michaela Stolze

Keltische Brioches

Diese Keltische Brioches (nicht zu verwechseln mit dem Original Brioche) von Michaela Stolze sind einfach traumhaft, oder ?

Zutaten:
350 g Mehl
80 g weiche Butter
2 Eigelb
140 ml lauwarme Milch
3 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Pkch. Vanillezucker
2 Pkch. Trockenhefe
gesüßte Kondensmilch zum Bestreichen

Zubereitung:
Trockenhefe, etwas lauwarme Milch und 1 TL Zucker verrühren und 10 Min. abgedeckt ruhen lassen.

In einer Schüssel das Mehl, den Zucker und die Prise Salz verrühren und dann die Hefemischung und das Eigelb dazu geben. Nun stückchenweise die Butter unterkneten und 10 Min. den Teig tüchtig kneten (geht am besten mit der Hand).

Abgedeckt an einem warmen Ort mind. 1,5 Std. ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Anschließend noch einmal durchkneten und den Teig sehr dünn ausrollen (vielleicht 2-3 mm). Kreise austechen (wer keine Form hat, nimmt ein Glas), dann 3 Kreise halb aufeinander legen, locker aufrollen und in der Mitte durchschneiden (jetzt hat man schon 2 Röschen).

Diese stellt man in eine Tartelette Form, pinselt es mit der Kondensmilch ein und backt die Brioches ca. 15 min. bei 180°C. Lauwarm mit Puderzucker bedecken.


Da das Beitragsfoto etwas “abgeschnitten” wird, hier noch einmal die ganze bildliche Beschreibung – vielen Dank dafür, Michaela !

2014-03-23 - Keltische Brioches, von Michaela Stolze
2014-03-23 – Keltische Brioches, von Michaela Stolze

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Hier noch eine Erklärung dazu (aus den Kommentaren zu dem Rezept):

Frage:  Warum soo viel Hefe? Normalerweise sagt man doch, 1 Päckchen auf 500 g Mehl?
Antwort:  Trockenhefe reagiert anders, als frische Hefe. Und Brioche (oder Brioche-ähnliche Backwaren) müssen fast 3-fach aufgehen um diese Lockerheit zu erzielen.

Frage:  Was ist eigentlich der Unterschied zu originalen Brioche?
Antwort:  Bei den originalen Brioche: Die ganze Machart. Der Hefeteig für die originalen Brioche ruht über Nacht im Kühlschrank, wird immer und immer wieder stundenlang geknetet. Aber die Arbeit lohnt sich. Macht man ja auch nicht jede Woche. Ich wollte es auch nicht glauben, aber er hat ein enormes Volumen gehabt und durch die Kühlung sind die Hefebakterien nicht kaputt gegangen. So bekommt man dieses typischen Geschmack. Wusste ich vorher auch nicht, habe es von einem Bäcker. Ich lasse den Teig 2x gehen und stelle ihn dann in den Kühlschrank, nach 4 Stunden war er schon fast um das Doppelte aufgegangen … – also bitte immer in einer großen Schüssel machen !!

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